Über mich
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Wer bin ich?

 

Mein Name ist Bernd Masmeier. Nachdem ich am 26. April 1951 in Brackwede bei Bielefeld das Licht der Welt erblickt hatte, mussten meine Eltern ziemlich bald feststellen, dass etwas mit meiner Gesundheit nicht in Ordnung war. Bald stellte sich heraus, dass ich von einer frühkindlichen Hirnschädigung betroffen war, ein so genannter „Spastiker". Zunächst konnte ich nur liegen, erst mit fünf Jahren gelang es mir, mich aufzusetzen und sitzen zu bleiben. Es stellte sich jedoch bald heraus, dass ich zwar körperlich behindert war, meine geistigen Fähigkeiten jedoch unbeeinträchtigt waren. Meine Eltern versuchten mich zu fördern, doch als die Zeit für die Einschulung gekommen war, wollte mich die zuständige Schulbehörde für „im Sinne des Gesetzes nicht schulfähig" erklären lassen. Meine Mutter wehrte sich erfolgreich dagegen, doch eine Einschulung in die zuständige Volksschule scheiterte letztlich am Widerstand von deren Rektor.

Es gelang meiner Mutter jedoch, Hausunterricht durchzusetzen. Schließlich erfuhr sie von der Möglichkeit des Besuchs einer öffentlichen Schule mit Internatsunterbringung in Hessisch Lichtenau. Dorthin wechselte ich Ostern 1966 und legte im Juni 1972 mein Abitur an der Freiherr-vom-Stein-Schule ab. Den Vorschlag des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe, Germanistik zu studieren, ignorierte ich (folgenlos), obwohl dieser mein Studium finanzieren musste. Im Februar 1978 bestand ich meine Prüfung zum Diplom-Pädagogen an der Phillips-Universität Marburg mit der Gesamtnote „sehr gut". Im Dezember 1978 trat ich als Referent für berufliche Rehabilitation in die Dienste des Bundesverbandes für Körper- und Mehrfachbehinderte e.V. in Düsseldorf ein und wechselte 1989 in den Bereich „Sozialrecht und Sozialpolitik". Im April 2000 musste ich aus gesundheitlichen Gründen diese Tätigkeit aufgeben, und seit Ende August 2001 beziehe ich eine Rente wegen Erwerbsunfähigkeit.

Nachdem der Arbeitskreis „Sozialpolitik“ des genannten Verbandes zugunsten anderer Strukturen der Beratung des Vorstandes in sozialpolitischen Fragen aufgelöst worden ist und ich meine Mitarbeit in den Gremien der Stadt Düsseldorf mit Beginn des Jahres 2011 aus gesundheitlichen, aber auch persönlichen Gründen eingestellt habe, wird sich meine Tätigkeit für Menschen mit Behinderung auf die Betreuung dieser Homepage sowie Beratungen in Einzelfällen beschränken; darüber hinaus werde ich mich persönlichen Dingen widmen und freue mich darauf, nach mehr als 30 Jahren Arbeit für Menschen mit Behinderung für Menschen da sein und mich einsetzen zu dürfen, die mir persönlich wichtig sind und am Herzen liegen.
 
Sie sehen einen Herrn mit weißem Vollbart, grün-braunen Augen und einer schwarzgerandeten Brille